HerrSalami.de - Johannes' Blog. http://uerdinger.blogsport.de Blog mit Musik. Blog mit Fußball. Blog mit Medien. Kurz: Blog mit Johannes. Sun, 21 Mar 2010 11:06:52 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Eigentlich wollte ich diesen Eintrag mit einem lustigen Wortspiel schmücken, aber mir fiel nichts ein. http://uerdinger.blogsport.de/2010/03/21/eigentlich-wollte-ich-diesen-eintrag-mit-einem-lustigen-wortspiel-schmuecken-aber-mir-fiel-nichts-ein/ http://uerdinger.blogsport.de/2010/03/21/eigentlich-wollte-ich-diesen-eintrag-mit-einem-lustigen-wortspiel-schmuecken-aber-mir-fiel-nichts-ein/#comments Sun, 21 Mar 2010 11:05:48 +0000 Johannes Fundgrube http://uerdinger.blogsport.de/2010/03/21/eigentlich-wollte-ich-diesen-eintrag-mit-einem-lustigen-wortspiel-schmuecken-aber-mir-fiel-nichts-ein/ Voll geil: die heutige Startseite von Wikipedia:

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She is as cool as a cucumber http://uerdinger.blogsport.de/2010/03/20/she-is-as-cool-as-a-cucumber/ http://uerdinger.blogsport.de/2010/03/20/she-is-as-cool-as-a-cucumber/#comments Sat, 20 Mar 2010 15:09:29 +0000 Johannes Prosa, Gedanken und Unwahres http://uerdinger.blogsport.de/2010/03/20/she-is-as-cool-as-a-cucumber/ Der Mensch als Wirt eines Witzes. Witzwirt Mensch! Tief im Menschen verankert und verzahnt, permament einer revolutionären Metamorphose ausgesetzt. Das Leben als Witz. Der Witz des Lebens. Lebenswitz. Witzleben. Sarkastisch, unpersöhnlich, ohne Pointe. Der neue Humor. Witz ohne Pointe. Wer lacht, hat ihn trotzdem verstanden. Oder glaubt es wenigstens. Einfach darüber lachen, sonst Kopfweh. Humorlosigkeit als Mittel für Verständnis. Sinnlos verbundene Worte, die ohne weitere Erklärung auf eine Internetseite tapeziert werden und durchdacht klingen (sollen?). Pointen als Rezept gegen Engstirnigkeit. Kampf gegen Geschwindigkeitsbegrenzungen für Kleintransporter auf der Strecke zwischen Wetzlar und Weinheim. Drogensucht als Protest. Reizüberflutung als Folge des schmelzenden Nordpols. Umgehen der Tabaksteuer durch Nichtrauchen. Dosen als Schutz vor dem natürlichen Feind. Ewig könnte man so weitermachen. Sätze als spontane Kunst. Einfälle als Ablenkung. „Hang the DJ“ singt Morrissey. Ein Aufruf zum Mord des Schuldigen für alles. Alleinsein als Existenzminimum. Ans Ungewöhnliche zurückgewöhnen. Überleben die einzige Regel.

Und Kopfschmerzen als Rückfall ins pointenlose Witzleben.

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Würfel sind Gefallen http://uerdinger.blogsport.de/2010/03/15/wuerfel-sind-gefallen/ http://uerdinger.blogsport.de/2010/03/15/wuerfel-sind-gefallen/#comments Mon, 15 Mar 2010 13:35:12 +0000 Johannes Prosa, Gedanken und Unwahres http://uerdinger.blogsport.de/2010/03/15/wuerfel-sind-gefallen/ Trinkspiele machen immer Spaß. Er würfelt, die quadratischen Entscheidungsträger scheppern gegen den Becher. Eine fünf und eine drei. Wenn die Summe der erwürfelten Zahlen ein gerades Ergebnis brachten, so musste er einen Kurzen trinken. Es reicht aber auch, wenn eine der beiden Ziffern gerade ist; auch dann muss er trinken. Schnell rechnet man sich aus, dass er dank seiner eigenen Regeln immer ein Gewinner war. Unwichtig, was er letztlich würfelte. Er war sich dessen bewusst, aber er störte ihn nicht, denn das Trinkspiel war nur eine Ausrede für den eigenen Verfall. Das Gefühl, sinn- und grundlos zu trinken, bereitete ihm Angst. Niemals wollte er zum Alkoholiker werden. Es würde am nächsten Morgen auf der Arbeit zudem auch sympathischer und geselliger klingen, wenn er sein verklebtes Gesicht und sein madiges Gemüt mit einem Trinkspiel erklären könnte. Er muss ja nicht erwähnen, dass er allein dabei gewesen war.

Bei einem Kreuzworträtsel hatte er 1996 eine Kuckucksuhr gewonnen. Zu jeder vollen Stunde kommt ein Plastikvogel aus seinem Türchen und macht ein unmelodisches Surrgeräusch. Nie im Leben sind Kuckucks wirklich so doof, sie besitzen wahrscheinlich nicht mal ein Zeitgefühl. Die Uhr befindet sich hinter seinem Rücken; er versuchte stets zu erraten, wann denn eine Stunde in seinem Saufkosmos vergangen war. Manchmal drehte er sich um, sah auf das Zifferblatt und probierte dann, die Uhrzeit zu erwürfeln. Dreiundzwanzig Uhr und sieben Minuten. Nun versuchte er, irgendwie auf eine dieser beiden Zahlen zu kommen: sei es durch Division, Multiplikation oder großzügiges Runden. Dabei schummelte er oft, denn als Belohnung winkte der Alkohol. Und der Kuckuck als einziger potentieller Zeuge schwieg. Er konnte es nicht sehen, seine Arbeitszeit kam erst in dreiundfünfzig Minuten.

Doch, da! Huch! Der Kuckuck erschien, spielte sein beschissenes Tralala und er sammelte die Gedanken: war sie defekt? Oder war er bereits zu betrunken, um diese Szene fachgerecht zu beurteilen? Gott sei Dank, die Begebenheit klärte sich auf und er Vogel sang ein neues Lied: „Ach, mach deine Scheiße doch alleine, elender Hundejob; ich kündige! Morgen gehe ich nach Paris.“

(der letzte Satz ist auch der letzte Satz in Sealfields „Morton oder die große Tour“ – was vielleicht, aber bestimmt kein Zufall ist)

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Spieglein, Spieglein http://uerdinger.blogsport.de/2010/03/13/spieglein-spieglein/ http://uerdinger.blogsport.de/2010/03/13/spieglein-spieglein/#comments Sat, 13 Mar 2010 19:42:34 +0000 Johannes Ichisichisichisich http://uerdinger.blogsport.de/2010/03/13/spieglein-spieglein/ Es ist zwar immer noch rotzekalt, aber manchmal schien in den letzten Tagen die Sonne. Wobei diese Formulierung eigentlich blöd ist, denn die Sonne scheint ja eigentlich immer. Sogar nachts, nur halt woanders. Egal, darauf will ich nicht hinaus. Also, es schien in den letzten Tagen ab und an mal die Sonne durch die Fenster, also so richtig hell, so dass man richtig geblendet wird. Das war ganz praktisch, denn so konnte ich meinen Schatten in den weiten Gängen meiner coolen Schule als Spiegel nutzen. Mehr meine Umrisse brauche ich dafür nicht, denn mein Schatten reicht mir, um zu merken, dass ich mich schon wieder nicht gekämmt habe. Der Mensch hat Hände, die er als Kamm nutzen kann. So wie der Mensch auch den Schatten als Spiegel nutzen kann. Neumodische Scheißerfindungen, braucht doch keiner. Ich bediene mich bei der Natur. Ha, ich bin ein moderner Pfadfinder!

Krefeld hat ein paar neue Straßenschilder mit einer neuen Schriftart bekommen. Sie sind wirklich sehr hässlich. Und wenn man bedenkt, wie wenig man bei Straßenschildern eigentlich falsch machen kann, dann ist das schon eine bemerkenswerte Leistung. Auf einem Straßenschild, das zu meiner Schule führt, sind zwei Konsonanten vertauscht. Könnte mal jemand verbessern, sonst drehen Postboten, Navigationssysteme und ich noch völlig durch. Danke. Bitte für den Hinweis, ich helfe gern. Kennt einer meiner Leser „Fähnlein Fieselschweif“? So heißt der Pfadfinderverein von Tick, Trick und Track. Track, Tick und Trick sind übrigens eine der wenigen Einwohner Entenhausens, dessen Name nicht auf einer Alliteration beruht. Weitere Ausnahmen: Franz Gans, Kommisar Hunter und Ede Wolf („Freunde: leider keine“). Unter der Woche habe ich gelesen, dass jetzt das vierhunderste „Lustige Taschenbuch“ erscheint. Meine Kindheit scheint schon länger zurückzuliegen als gedacht und befürchtet. Bukowski statt Goofy. Ich weiß noch, dass ich mir das zweihundertfünfzigste LTB (coole neue Abkürzung, die man früher nicht brauchte, weil Abkürzungen eine Erfindungsabzweigung von SMS sind) gekauft habe. Das war eine dicke Sonderausgabe mit extra viel lustigen Geschichten und vorne waren Micky, irgendwas Glitzerndes und Donald drauf.

Ich hasse übrigens Leute, die nicht „Doh-nald“, sondern „Donneld“ (ihr wisst schon) sagen. Aber das nur so am Rande. Wie bin ich jetzt nochmal von Sonne zu Straßenschild zu Disney gekommen? Ach ist ja jetzt egal.

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Knallhart nachgefragt #4 http://uerdinger.blogsport.de/2010/03/10/knallhart-nachgefragt-4/ http://uerdinger.blogsport.de/2010/03/10/knallhart-nachgefragt-4/#comments Wed, 10 Mar 2010 12:38:25 +0000 Johannes Ichisichisichisich Politisches http://uerdinger.blogsport.de/2010/03/10/knallhart-nachgefragt-4/

hallo fdp

mein politiklerer herr schaulke hat gesagt die fdp ist so ein bischen rechts also so ehnlich wie die partei vom hitler aber wieso ist dann der westerwele schwul ich versteh das nicht ,die nazis waren doch gegen schwule bitte mal erklären danke

jahun

ps macht mal hertz 4 mehr wir haben fiel zu wenig geld ok

Es hat ein wenig gedauert, aber die FDP wollte mir doch noch antworten:

Sehr geehrter Herr Esflor,

vielen Dank für ihre Nachricht vom 20. Februar 2010. Wegen der Fülle der Nachrichten war es uns leider nicht eher möglich Ihnen zu antworten. Wir bitten Sie, dies zu entschuldigen.

In diesem Fall hat ihr Lehrer Herr Schaulke sie wohl verschaukelt. Die FDP als rechts einzuordnen ist falsch!

Die FDP steht in der Mitte der Gesellschaft. Sie steht gegen das Extreme, aber ist mehr als etwas zwischen links und rechts.
Es ist vor allem eine liberale Grundhaltung.
Für sie sind Leistungsbereitschaft, Fleiß und Aufstiegswille keine Fremdwörter. Ihr Denken in Generationen und sozialen Zusammenhängen, ihr Verantwortungsbewusstsein und ihr Fleiß, ihre Eigenverantwortung und der starke Leistungswille sind das Fundament unserer Gesellschaft.

Die FDP tritt mit aller Entschiedenheit für den Abbau von Diskriminierung und Intoleranz ein. Wir wollen Benachteiligungen beseitigen und die Rechte von Minderheiten stärken. Wir wollen die gleichen Rechte und auch die gleichen Chancen für alle Bürger, und das unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft, ihrem Geschlecht, ihrer Religion oder Weltanschauung, ihrer Behinderung, ihres Alters oder ihrer sexuellen Identität.
Der Schutz vor Diskriminierung ist ein Menschenrecht und wesentliches Element einer offenen und demokratischen Gesellschaft. Gerade in der europäischen Wertegemeinschaft müssen Benachteiligungen beseitigt und die Rechte von Minderheiten gestärkt werden. Der Abbau von Diskriminierung lässt sich jedoch nicht per Gesetz verordnen.
Die FDP setzt daher auch beim Schutz vor Diskriminierung auf Eigenverantwortung anstatt auf staatliche Bevormundung und Bürokratie. Antidiskriminierung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir müssen eine Kultur des Miteinanders entwickeln, in der Diskriminierung und Vorurteile geächtet und Vielfalt und Unterschiedlichkeit nicht nur akzeptiert, sondern als Bereicherung empfunden werden.

Für weitere Fragen und Antworten stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Nicolas Leibold
FDP Mitmachzentrum
10117 Berlin
Tel: 030- 28 49 58 267
Fax: 030- 28 49 58 19
Freiheitskaempfer13@fdp.de

PS: Wir halten Wort. Für Freiheit in Verantwortung. Mehr dazu unter: www.fdp.de

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Was für alle http://uerdinger.blogsport.de/2010/03/06/was-fuer-alle/ http://uerdinger.blogsport.de/2010/03/06/was-fuer-alle/#comments Sat, 06 Mar 2010 15:02:00 +0000 Johannes Musik, Musik, Musik http://uerdinger.blogsport.de/2010/03/06/was-fuer-alle/
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So, mal wieder ein bisschen was mit Hitler schreiben. Weil bringt viele Besucher. http://uerdinger.blogsport.de/2010/03/04/so-mal-wieder-ein-bisschen-was-mit-hitler-schreiben-weil-bringt-viele-besucher/ http://uerdinger.blogsport.de/2010/03/04/so-mal-wieder-ein-bisschen-was-mit-hitler-schreiben-weil-bringt-viele-besucher/#comments Thu, 04 Mar 2010 21:41:32 +0000 Johannes Ichisichisichisich Politisches http://uerdinger.blogsport.de/2010/03/04/so-mal-wieder-ein-bisschen-was-mit-hitler-schreiben-weil-bringt-viele-besucher/ Das letzte Unterrichtsfragment im Geschichte-Leistungskurs war irgendwas mit Weimarer Republik. Unspannend. Aber juhu! Jetzt kommen die Nazis! Wenn vorsichtige Menschen heute über Hitler und seine bösen Onkel sprechen, dann fühlen sie sich innerlich dazu gezwungen, mindestens ein abwertendes Adjektiv oder besser noch: einen ablehnenden Nebensatz hinterher zu schmeißen. Damit auch ja niemand auch nur auf die Idee kommt, dass man Hitler nicht mindestens so scheiße findet wie den Nebenmann. (Äh, ich meinte natürlich wie sein Nebenmann.) Beispiel. „Schwanzlutscher, Juden und Behinderte wurden in Konzentrationslager gesteckt. Das mit den Juden hätte aber echt nicht sein müssen!“, oder „Yo, 1933 hat der Arschloch-Hitler mit seiner verfickten Scheiß-Partei NSDAP die Wahl gewonnen, voll uncool; ich hätte ja das gewählt, was Sie auch gewählt hätten, Herr Lehrer. Wie alt sind Sie eigentlich? Durften Sie 1933 schon wählen? Stimmt es eigentlich, dass in der Hitlerjugend untereinander Pornoheftchen aus besetzten Gebieten getauscht hat?“ oder natürlich den Klassiker „Obwohl er Autobahnen auf- und Arbeitslosigkeit abgebaut hat, war Hitler nicht so sympathisch wie Roland Koch, weil er Österreicher war“.

Witzig war auch, als im letzten Jahr zwei Leute im Deutschkurs nicht wussten, was der Holocaust war. Die meinten das ernst! Und man bedenke: ich wohne im Westen!

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Normalerweise tragen solche witzigen Gesichtsvergleiche die Überschrift „Bei der Geburt getrennt“. Hier natürlich nicht. http://uerdinger.blogsport.de/2010/03/04/normalerweise-tragen-solche-witzigen-gesichtsvergleiche-die-ueberschrift-bei-der-geburt-getrennt-hier-natuerlich-nicht/ http://uerdinger.blogsport.de/2010/03/04/normalerweise-tragen-solche-witzigen-gesichtsvergleiche-die-ueberschrift-bei-der-geburt-getrennt-hier-natuerlich-nicht/#comments Wed, 03 Mar 2010 22:47:26 +0000 Johannes Fundgrube http://uerdinger.blogsport.de/2010/03/04/normalerweise-tragen-solche-witzigen-gesichtsvergleiche-die-ueberschrift-bei-der-geburt-getrennt-hier-natuerlich-nicht/

(links Guido im Jahr 1984, rechts Matthias ein paar Jahre später.)

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Kalter Kaffee schmeckt auch warm http://uerdinger.blogsport.de/2010/03/01/kalter-kaffee-schmeckt-auch-warm/ http://uerdinger.blogsport.de/2010/03/01/kalter-kaffee-schmeckt-auch-warm/#comments Mon, 01 Mar 2010 20:50:15 +0000 Johannes Ichisichisichisich Prosa, Gedanken und Unwahres http://uerdinger.blogsport.de/2010/03/01/kalter-kaffee-schmeckt-auch-warm/ Ich will diese Facebookscheiße nicht mitmachen. Nur um Fotoalben meiner Schwester ansehen zu können und wirklich nur deswegen habe ich ein Profil dort. Kein witziges Profilbild, keine bescheuerte Gruppe und ich weiß nicht, was es da sonst noch alles gibt, das ich nicht mache. Trotzdem habe ich dort zwanzig offene Freundschaftsanfragen. So viele Freunde habe ich nicht mal im echten Leben, geil! Ist ja auch egal. Jeden Montag gucke ich mit meiner Oma „Wer wird Millionär?“ und manchmal weiß ich sogar was. Sie kauft oft so Kaffeebonbons, ich habe den Namen vergessen, aber die sind echt prima. Ich weiß nicht genau, ob da wirklich Kaffee oder Koffein oder irgendwas Belebendes drin ist, aber haha, ich bin auch so schon ein aufgewecktes Kerlchen, zwinker zwinker. Es gibt auch Bonbons mit Cappuccino-Geschmack, aber Cappuccino ist totaler Quatsch, das ist ja wie Biermischgetränke. Eigentlich sind ja auch Kaffeebonbons Quatsch, aber Thermoskannen sind scheißeschwer.

Oft sind „beim Jauch“, wie Oma immer so nett sagt, junge Studenten, die ganz genau wissen, was sie mal werden wollen und wo sie das ganze Geld reininvestieren wollen. Komisch, noch nie hat jemand gesagt, dass er das Geld gnadenlos versaufen oder verjuxen will; ich glaube, dass die alle lügen. Dann sagt Oma, dass ich mir mal ein Beispiel an den fleißigen Studenten nehmen soll, weil die so fleißig und Studenten sind. Aber Lügner sind doof. Wenn ich mal beim Jauch bin und reich werde, werde ich wahrheitsgemäß sagen, dass mein Gewinn in Blödsinn investiert wird. Außer ich bin montags dran, dann muss ich wahrscheinlich lügen: weil dann guckt ja Oma zu.

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Hören und gucken: Uniform Motions http://uerdinger.blogsport.de/2010/03/01/hoeren-und-gucken-uniform-motions/ http://uerdinger.blogsport.de/2010/03/01/hoeren-und-gucken-uniform-motions/#comments Mon, 01 Mar 2010 17:59:28 +0000 Johannes Musik, Musik, Musik Fundgrube mp3 http://uerdinger.blogsport.de/2010/03/01/hoeren-und-gucken-uniform-motions/

Vor fast etwa ziemlich genau einem Jahr habe ich an dieser Stelle auf die immer noch tolle kanadische Band The Wind Whist­les aufmerksam gemacht. Und die sind auf dem Netlabel mit dem netten Namen „aaahh re­cords“. Dort gibt es immer wieder schöne und kostenlose Musik, zum Beispiel auch eine feine EP der Schwedin Emilie Lund. Aber um die soll es hier nicht gehen. Denn ich habe neben diesen zwei guten Künstlern auch noch eine sehr gute Band gefunden, die ich hier jetzt mal aus reiner Nettigkeit vorstellen möchte: Uniform Motions.

Uniform Motions sind drei junge Franzosen, die nicht nur Musik machen, sondern auch prima zeichnen und illustrieren können (was mich an Chad VanGaalen erinnert, aber das nur so am Rande). So gibt es nicht nur Musik, sondern auch ein Comicbuch und selbstkreierte Videos. Für jedes Lied je ein Comic bzw. Video! Und das alles „natürlich“ gratis – wobei man auch einen symbolischen Preis für dieses Stück Kunst zahlen kann. Tolle akkustische und nachdenkliche Musik, die untrennbar mit dem Visuellen verbunden ist. Passend also der Titel des diesjährigen Debüts: „Pictures“. Einen Nachfolger gibt es auch schon („Life“), erhältlich über die Bandhomepage. Außerdem habe ich gelesen, dass der Grafikdesigner Renaud Forestié bei Live-Auftritten der Band simultan zur Musik kleine Zeichnungen erstellt und diese an die Wand projiziert. Wie superkuhl ist das denn? Eine Deutschlandtour ist aber leider noch nicht geplant, während ich diese Zeilen schreibe.

Ich hasse es, Musik mit adäquaten Adjektiven und Vergleichen zu umschreiben, daher könnt ihr mir vielleicht einfach den Gefallen tun und das hier supi finden:


Uniform MotionsFalling Off Trees (MP3)

Also braucht ihr jetzt nur noch den wichtigen Link, den ihr bitte auch ausnahmslos alle anklicken sollt: zum kostenlosen Album „Pictures“ mit all seinen Comics, Videos und Tönen bei aaahh records. Applaus!

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