Ein fast selbst geschriebenes Review « HerrSalami.de – Johannes‘ Blog.

Ein fast selbst geschriebenes Review

Das Erscheinen eines neuen Locas In Love-Albums ist endlich Realität. Denn immerhin ließen sie neun Jahre verstreichen und so präsentieren uns die Kölner um Walter Kohl, den leidgeprüften Sohn des Altkanzlers und Bestseller-Autoren mit LEMMING (Staatsakt./Rough Trade) ein (fast) durchgängig hörbares Folk-Album mit vielfältigen Einflüssen. Zunächst einmal steht fest: Wenn man die Band abgeschrieben oder gar vergessen hatte kommt Lemming wie ein schönes Geschenk. Über das Album läßt sich unendlich viel sagen.

Klar, einen besseren Albumtitel hätte sich die Band nicht aussuchen können – dennoch lässt es sich die Band nicht nehmen, diesen immer wieder anmutig, frisch und reizvoll neu zu interpretieren. Die Lemming-Songs, die uns Locas In Love hier vorstellen sind stellenweise Hits einer besseren Welt! Und dann ist da noch die Musik selbst, die sich erfrischend vom Standard-Jazz fern hält und so muß man wirklich feststellen, daß Locas In Love ihrer Aufgabe als Hoffnungsträger der Musik gerecht werden. Im Jahr 2011 und mit Lemming gilt auch nach wie vor insbesondere für alle, daß die Arrangements fast noch mehr beeindrucken als noch auf Saurus. Auch ohne die etwas verkopfte Komplexität des Vorgängers hat das Album mal wieder wirklich überrascht. Die Band und ihre Musik wird mit diesem Epos sicher noch mehr Anerkennung erhalten, als sie mit dem mit ca. 126000 € dotierten Förderpreis der Synthiepop-Ikonen von A-Ha eh bereits auf sich vereinen konnte und sind gerade deshalb so eindrucksvoll, und gleichzeitig bescheiden.

Lemming – Danke.

(geschrieben mit dem wunderbaren „Review Generator“. Das Album ist übrigens tatsächlich: gut.)