Ein gekauftes Interview mit Onkel Fisch über ihr Buch „Bewusstlos zum Glück“ « HerrSalami.de – Johannes‘ Blog.

Ein gekauftes Interview mit Onkel Fisch über ihr Buch „Bewusstlos zum Glück“

Onkel Fisch - InterviewSchon wieder ein Interview mit Onkel Fisch! Heute aber exklusiv mit Grund: meine besten Freunde Markus und Adrian haben ein Buch geschrieben. Ihr Universallebensratgeber „Bewusstlos zum Glück“ soll von euch allen gekauft und geliebt werden! Es ist sehr hilfreich. Seit der Lektüre hat sich mein Leben deutlich verbessert, so ist beispielsweise mein Bücherregal nun weitaus imposanter und um ein sehr, sehr gutes Buch reicher. Und das sage ich nicht, weil Adrian und Markus meine besten Freunde sind. Nein. Das sage ich, obwohl sie es sind. Lest also nun das unfassbar gute Interview und erfahrt, warum ihr „Bewusstlos ins Glück“ unbedingt braucht – und warum meine Freunde Adrian und Markus mich siezen.

ONKeL fISCH: Zuerst ein paar praktische Fragen, die uns zeigen sollen, ob Sie unser Buch „Bewusstlos zum Glück“ überhaupt gelesen haben. Frage: Was sind für Sie die größten Vorteile von Eastern Creeping gegenüber herkömmlichen Nordic Walking?

HerrSalami.de: Hallo Freunde! Ja, natürlich habe ich euer Buch gelesen, ihr habt es mir schließlich geschenkt. Ich las es im Zug und ich vermute, dass der Herr, der ab Bochum neben mir saß, nur wegen des Mitlesegenusses freiwillig drei Haltestellen weiter gefahren ist, als er eigentlich nötig hatte. Er wollte unbedingt mitlesen! Die Kraft eures Buches spüren! Vom Kuchen des endgültigen Glücklichseins mitessen! Ein wenig frech und schade für euch, da er dafür keinen Cent bezahlt hat, aber ich zwinkerte ihm beim gemeinsamen Ausstieg in Hamm (Westf) die Bitte zu, das Buch käuflich zu erwerben. Auch, damit er das von euch angesprochene Kapitel „Eastern Creeping – Power-Kriechout für Jung und Alt“ lesen kann. Dort werden die größten Vorteile von Eastern Creeping gegenüber herkömmlichen Nordic Walking erklärt. Von Seite 82 bis 93. Die Seitenzahlen wusste ich auswendig. Und der größte Vorteil von Eastern Creeping gegenüber herkömmlichen Nordic Walking ist natürlich, dass es nicht in Witzen von Mario Barth auftaucht. Aber, Freunde, was ich mir beim Lesen des Kapitels „Kräuterkerzen – Heilung von Hinten“ gefragt habe: welche Volksgruppe hat eigentlich Probleme bei der Vorstellung, sich eine brennende Kräuterkerze in den Hintern zu propfen?

Wir Europäer haben Probleme bei der Vorstellung, uns eine brennende Kräuterkerze in den Hintern zu propfen.

Achso.

Aber Mönche aus dem Mittelalter hätten auch Probleme mit der Vorstellung gehabt, warum Menschen sich RTL2 angucken. Was bevorzugen Sie?

Ich persönlich bevorzuge natürlich Kräuterkerzen. Sicher, auch RTL II ist für den Arsch, aber wie man eurem Buch („Bewusstlos ins Glück“, hier kaufen) entnehmen kann, sind Kräuterkerzen im After deutlich gesünder als „Frauentausch“ und die „RTL II News“. Außerdem wird sich Mönch Quintus von Ulm (1067-1233) etwas dabei gedacht haben, als er damals vor der schweren Entscheidung stand: erfinde ich nun Kräuterkerzen oder RTL II? Dass er sich für Ersteres entschieden hat, spricht doch für sich! Und für Kräuterkerzen! Ich selbst bin nun ein großer Freund von Petersilienkerzen im Po geworden; just in diesem Moment, beim Beantworten eurer Fragen, brennt eine solche Kerze in meinem Hintern. Fühle mich merkbar besser, aber habe ein wenig Angst vor dem nächsten Stuhlgang.

Das Schrankorakel – Niemanden in eine Schublade stecken. Ein Blick in den Schrank genügt und der Patient liegt wie ausgezogen vor uns. Führen Sie bitte ein Selbstanalyse anhand ihres Jugendzimmerschrankes durch.

Gern.

Wir sehen hier meinen Jugendzimmerschrank – ein Wandschrank. Was hat dieser Umstand zu bedeuten? Möchte ich mit dem Kopf durch die Wand? Mit der dort hängenden Lederjacke zu Punkkonzerten? Oder einfach nur fort? Wahrscheinlich. Dafür sprechen mehrere Dinge: wir sehen beispielsweise am linken Bildrand zwei Schallplatten (The Kinks – Give the People What They Want / Ideal – Der Ernst des Lebens) und auf beiden Covern rennt irgendjemand irgendwovor weg. Die Zeitungsschnipsel rechts daneben sind auch eindeutig: die Beatles schwimmen weg und Menschen sitzen auf einer Mauer. Darunter steht: „Bloß weg hier!“. Und rechts oben auch noch ein wütender, schwarzer Schlumpf (nicht zu verwechseln mit dem schwarzen Hutträger über den Beatles oder den schwarzen Muskelmenschen ganz unten)! Aber alles wird gut. Denn es stehen bereits 2 (zwei! 5-3!) Schuhe bereit, zum Fortlaufen benutzt zu werden. Und auch die beste Lektüre fürs Glücklichwerden steht zufällig im Wandschrank herum: „Bewusstlos zum Glück„!

Was halten Sie, als Internet-Bloger, von unserem Diättipp: Einfach mal das Essen weglassen und Elektrosmog positiv nutzen?

Viel, vielleicht sogar mehr! Denn wir ihr in eurem Buch („Bewusstlos zum Glück“) feststellt, ist Elektrosmog überall, kostenlos und echt lecker. Und Ernährung auf Elektrosmogbasis spart auch verdammt viel Zeit, verbrachte ich mit dem vorherigen Essen von handelsüblichen Nahrungsmitteln (Pizza Tonno, Waldmeisterpudding, Spätzle) doch rund ein Drittel des Tages! Sodass nur rund drei Viertel des Tages für Geschlechtsverkehr, lesen („Bewusstlos zum Glück“) und schlafen blieben! Aber nun habe ich Spannung in mein Leben gebracht. Wer hätte gedacht, dass Batterien so schmackhaft sind? Ich nicht! Und Elektrosmog ist echt töfte! Wenn nur der Hunger nicht wäre…

Herr Salami, Sie scheinen ein kulinarisch geprägter Mensch zu sein. In letzter Zeit sind viele vergessene Gemüse wie Pastinaken oder Bärlauch wieder aufgetaucht, aber kennen Sie auch kleine Äste – das vergessene Gemüse? Nennen Sie uns Ihre 547 Lieblingsrezepte!

In eurem Buch („Bewusstlos zum Glück“) stehen doch nur fünf Rezepten mit kleinen Ästen (z.B. „Rinde-Bouillon“ oder „Baumkuchen“, mhhh!), woher soll ich 542 weitere Gerichte kennen? Sehe ich aus wie ein Koch? Wie sehe ich überhaupt aus? Was ist eigentlich gesünder: Elektrosmog oder kleine Äste? Was ist der Sinn des Lebens? Stellt ihr jetzt bitte die nächste Frage? (Abgesehen davon kann ich gebrannte Astanien nur empfehlen, Asta Asciutta ebenso.)

Ja. Seien Sie ehrlich: Wie hoch ist ihr Wellness-Quotient (WQ) und warum?

Der Test sagt:

12.000-~ Punkte Typ Großer Buddha (WQ 256)
Glückwunsch! Sie haben gepfuscht. Test noch mal machen!
Sie erhalten die Waschmaschine mit der Post.

Ich habe ihn daraufhin nochmal gemacht, aber das Ergebnis blieb das gleiche. Vermutlich, weil ich die selben Antworten gewählt habe wie zuvor. Aber ich wollte eben nicht lügen! Bekomme ich eigentlich nun zwei Waschmaschinen? Meine Adresse habt ihr ja.

Herr Salami, als begeisterte Leser Ihres Blogs, als Bewunderer Ihrer Schönheit und Ihres Wohlgeruchs, lassen Sie uns noch diese Frage stellen: Was halten Sie von anbiedernder Lobhudelei zum Zweck des Verkaufes des Buches „Bewusstlos zum Glück“ zum Preis von nur 14,95€ in allen Buchhandlungen ihres Vertrauens?

Lobhudeleien kann ich grundsätzlich nicht leiden. Auch nicht, wenn es sich um sehr, sehr gute Produkte handelt (wie zum Beispiel das Buch „Bewusstsein zum Glück“, eine „Paul Picot Herrenmodelle Atelier La Rattrapante“-Uhr oder eine preisgünstige Druckerpatrone). Außerdem möchte ich nicht, dass auf meiner Seite irgendeine Art von Werbung zu finden ist. Auch heimliche, in Klammern versteckte Werbung, kann ich überhaupt nicht leiden. Meine überaus intelligenten und wenigen Leser sollen selbst entscheiden können, welches Buch sie unbedingt kaufen sollen (-> „Bewusstsein zum Glück“) und welches nicht (-> „Nur die Harten kommen in den Garten!: Der Weg zum Superstar“).

Sie haben uns um ein kostenloses Freiexemplar unseres Buches „Bewusstlos zum Glück“ mit dem Argument einer Rezension gebeten – dann jedoch, um beim Leser den Eindruck einer offensichtlich gekauften Lobhudelei zu vermeiden, die Idee mit diesem Interview geboren. Ist Ihr Plan aufgegangen?

Ja. Meine Leser werden herauslesen können, dass ich mich überaus kritisch und ausreichend mit dem Buch „Bewusstlos zum Glück“ beschäftigt habe, um sagen zu können, dass es sehr, sehr gut ist. Aber, um es endlich mal sagen zu können: „Bewusstlos zum Glück“ ist ein überaus gelungenes, witziges Buch mit Absurditäten, Blödsinn und genau der richtigen Prise Beklopptheit. Tolles Autorendebüt! Ihr könnt aber auch alles, Freunde! Weiter so! Bis zum nächsten Interview, wenn ihr euren ersten Kinofilm gedreht habt.

(Dank an Onkel Fisch für das Interview!)


3 Antworten auf “Ein gekauftes Interview mit Onkel Fisch über ihr Buch „Bewusstlos zum Glück“”


  1. 1 ONKeL fISCH 10. November 2010 um 18:07 Uhr

    Sehr geehrter Herr Salami

    Ein famoses Interview ist Ihnen da geglückt.
    Wir fragen uns lediglich: Ist der Titel „Bewusstlos zum Glück“ nicht etwas zu penetrant erwähnt worden?

    Hochachtungsvoll
    ONKeL fISCH
    (Autoren von „Bewusstlos zum Glück“)

  2. 2 Caren 09. Dezember 2010 um 13:28 Uhr

    Tach…

    WIE heißt nomma das Buch???

  3. 3 Johannes 09. Dezember 2010 um 16:45 Uhr

    „Bewusstsein schafft sich ab“, glaube ich.

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