Rückwärts gelesen eine Mischung aus Pulli und Etui « HerrSalami.de – Johannes‘ Blog.

Rückwärts gelesen eine Mischung aus Pulli und Etui

Stammleserin Charlotte hat mich neulich in den Kommentaren auf sie aufmerksam gemacht und nun weiß ich von Illutes musikmachender Existenz. Ich bestellte mir ihre CD und möchte euch empfehlen, mich in diesem Punkte als Vorbild zu nehmen. Das, was die singende Frau da auf „immer kommt anders als du denkst“ tut, nennt man im Musikgenredeutsch „LoFi“, glaube ich, aber wen interessieren Schubladen, wenn der Schrank gefällt. Huch, wie poetisch. Verzeihung. Weiter im Text: mit deutscher Musik bin ich sehr gut befreundet, aber gute deutsche Sängerinnen gibt es pervers wenige. Johanna Zeul fällt mir da spontan ein. Christiane Rösinger und die Lassie Singers überhaupt und sowieso. Aber sonst? Definitiv Illute. Bürgerlich heißt sie Ute Kneisel, aber das verzeiht man ihr gern.

Illtues Debutalbum „immer kommt anders als du denkst“ gegen Geld ertauschbar bei Analogsoul.


6 Antworten auf “Rückwärts gelesen eine Mischung aus Pulli und Etui”


  1. 1 Moritz 05. November 2010 um 16:31 Uhr

    Judith Holofernes gibt es, Alter.

  2. 2 Johannes 05. November 2010 um 16:37 Uhr

    Ich weiß, ich sah sie letzten Sonntag live.

  3. 3 Moritz 05. November 2010 um 16:46 Uhr

    Boaaah. Ich nicht. Aber ich hör sie zur Zeit sehr viel.

  4. 4 sasstroper 22. November 2010 um 12:17 Uhr

    Kenne ILLUTE schon sehr, sehr lange persönlich.
    Ihre Musik und insbesondere ihre Texte sind einzigartig.
    Da ich mich im „Musikgenredeutsch“ nicht so auskenne:
    Was heißt eigentlich „LoFi“?
    Habe mit Indie-Pop schon so meine Schwierigkeiten.
    Für ILLUTE scheint es tatsächlich keine Schublade zu geben.
    Würde eine neue aufmachen. Wie wäre es mit Inti-Pop = intelligenter Pop?
    sasstroper, Utes ältester Fan

  5. 5 Johannes 22. November 2010 um 13:46 Uhr

    Ich würde „LoFi“ („Low Fidelity“) erklären als Musik mit sehr reduziertem (elektronischem?) Instrumentenanteil, sprich als Musik ohne pompöse Nachbearbeitung. Ist aber schwierig, bin mir da immer noch nicht so sicher.

  6. 6 sasstroper 22. November 2010 um 15:14 Uhr

    Klingt aber ganz überzeugend.

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.