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Le voyage dans la lune

Es war mal wieder ein spaßiger Tag auf dem Mond gewesen, wobei ich mir nicht sicher bin, ob man überhaupt von einem Tag sprechen kann. Denn ich flog so schnell, dass ich die Zeit überholt habe, so dass ich letztlich nur wenige Erdenminuten unterwegs war. Doch das würde nun zu weit führen. Meine Reise tat ich allein. Mondreisen sind erstaunlich unpopulär, nie möchte jemand mitfliegen, immerhin gibt es dadurch während des Flugs nie Stau. Weil ich schon so oft auf dem Mond gewesen bin (und der Mond leider nicht so viele Sehenswürdigkeiten bietet wie zum Beispiel Rom, Hannover oder New York), muss ich mir immer wieder was Neues zum Zeitvertreib einfallen lassen. Einmal nahm ich einen großen Granitfelsen mit und habe den dann dank Schwerelosigkeit ein bisschen hin und her geschossen, das war ganz witzig. Ein anderes Mal habe ich meine Gitarre mitgenommen und springend „Man on the Moon“ von R.E.M. gespielt. Ich würde gern mal ein Konzert auf dem Mond geben, aber wie bereits erwähnt, ist es dort ziemlich menschenleer (nur ein einziges Mal traf ich den urlaubenden Schauspieler Matthias Matschke, bekannt durch „Pastewka“, „Ladykracher“ und seinen Wikipedia-Eintrag) und in fast jeder Fußgängerzone Eurasiens hätte ich mehr Publikum als auf dem Mond. Doch der Mond als Location hat ein ganz besonderes Feeling, in wenigen Jahren wird er ein echter Insidertipp sein. Darauf verwette ich meine Kronkorkensammlung!

Viele Filme haben versucht, den wunderbaren Ausblick, den man hat, wenn man auf der Mondoberfläche spazieren geht, einzufangen. Zum Beispiel der Filmklassiker „Die Reise zum Mond“ von Georges Méliès aus dem Jahre 1902, dem ich folgendes Wort widme: Applaus! Was für Vorstellungen die Leute damals noch von Mond und Mondreise hatten – und schade, dass wahrscheinlich kaum ein Darsteller im Film, geschweige denn Méliès selbst, den ersten Mondbesuch des Menschen im Jahre 1969 miterlebt haben wird. Aber mal ehrlich, selbst Neil Armstrong und Buzz Aldrin wissen einen Scheiß über den Mond. Wie oft waren die zwei Angeber denn auf dem Mond? Ich weiß nicht mal, ob sie häufiger als ein einziges Mal dort waren. Und sagt jemand, der mal für einen Tag in Köln war und sich den Dom angeguckt hat, dass er sich in Köln super auskennt? Nein. Eben. Ich war schon so oft auf dem Mond, ich darf mir erlauben, mich einen Kenner (oder Auskenner) des Mondes zu nennen. Würde Marco Polo einen Mondreiseführer erstellen, wäre ich der erste Ansprechpartner. Geheimtipp: nach dem dritter Krater links und dann auf die Erde gucken. Ganz viele kleine Kontinente und Länder; sogar Russland, ganz winzig!


2 Antworten auf “Le voyage dans la lune”


  1. 1 rederbell 27. Juni 2010 um 21:25 Uhr

    tja bald is die elfte klasse rum, dann beginnt der ernst des… abiturs.

    viel spaß dabei den radladerfahrender beachboy

  2. 2 Johannes 27. Juni 2010 um 21:35 Uhr

    Ich bin zwar schon längst in der zwöften Klasse, aber ist ja auch egal.

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