Poposex und Poesie, wie Funny so schön singt « HerrSalami.de – Johannes‘ Blog.

Poposex und Poesie, wie Funny so schön singt

Keine sauberen Socken mehr. Frische Socken treffen erst wieder am Nachmittag ein, aber noch ist es viel zu früher Morgen und Leute warten auf einen, weil man ein Referat über Parasiten vortragen muss und Referate immer extrem spannend sind, zumindest bekommt man danach immer Applaus und jeder weiß, dass es für Scheiße keinen Applaus gibt; ich schweife ab. Lösungsansätze für das Sockenproblem: a) neue Socken kaufen b) Stinkesocken anziehen c) Socken irgendwie waschen. Variante b) fällt weg, weil kein vernünftiger Mensch freiwillig riecht wie Käse und man selbst bei Ablehnung von a) und c) die neue Idee „d) Socken weglassen und Sandalen anziehen (oder Flip-Flops!)“ entwickelt. Variante a) fällt zumindest in meinem Fall weg, denn ich bin Schüler und Geld wird in meinem Alter noch für Unsinn ausgegeben, nicht für Nutzgegenstände. Ich kaufe zum Beispiel in unregelmäßiger Regelmäßigkeit unterwegs Fresszeug, obwohl zu Hause kostenlose Nahrungsmittel herumstehen, -liegen und -sitzen. (Nanu, wird sich der Leser jetzt wundern, was für Lebensmittel sitzen denn? Mir ist nichts eingefallen, klingt aber lustig.) Was für Geldverschwendung! In Afrika verhungern Kinder und die Bänker haben auch nicht mehr so viel Geld wie 2004! Ich bin aber dazu gezwungen. Das sind die Gene. Die Pubertät. Sushi statt Socken. Achso, ja, Socken.

Man ist jetzt sicher interessiert an meiner Lösung des Problems: ich habe doch noch ein paar Socken im Schrank gefunden. Alles unspektakulär gelöst. Die meisten Probleme lösen sich auf diese Weise. Aber die wirklich interessanten Probleme sind ja sowieso die, die sich zäh in die Länge ziehen. Deswegen berichtet die Tagesschau ja auch nur über Vulkane oder Friedensverhandlungen in irgendwo und nicht über Mehrzad Marashi oder eben: Socken.

(die Überschrift hat wie gewohnt nichts mit dem Inhalt des Eintrags zu tun spielt (und das ist ungewohnt!) auf ein Lied von Funny van Dannen an. Schöne Grüße an dieser Stelle an Moritz vom Sockenblog, weil Socken.)


4 Antworten auf “Poposex und Poesie, wie Funny so schön singt”


  1. 1 Axel 22. April 2010 um 10:37 Uhr

    NOKIA X6

    Der Kommentar hat nichts mit dem In­halt des Ein­trags zu tun, wohl aber mit der darunter eingeblendeten Werbung.
    Ich hab‘ halt mal draufgeklickt. Den Klickerlös können wir uns ja teilen.

  2. 2 Jan 22. April 2010 um 17:09 Uhr

    Heißt das nicht „Posex und Poesie“, ohne das zweite „po“? Funny van Dannen finde ich großartig: http://www.zementblog.de/2009/11/04/funny-van-dannen/

    Lösungsansatz E: Sockenblog! Aber darauf musstest du ja selbst schon im Kleingedruckten hinweisen.

  3. 3 Johannes 22. April 2010 um 18:28 Uhr

    @Jan: oh, ja. Hätte ich ja vorher mal „recherchieren“ können, aber ist ja jetzt euch egal. Bleibt halt so.

  4. 4 Moritz 22. April 2010 um 22:30 Uhr

    Grüße zurück ;)

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