Und „Hilfslosigkeit“ heißt „neputinta“. Auf rumänisch. « HerrSalami.de – Johannes‘ Blog.

Und „Hilfslosigkeit“ heißt „neputinta“. Auf rumänisch.

Ich kann nichts dagegen tun. Im Fernsehen läuft gerade „red!“. Dazu muss ich zwei Dinge sagen, wenn ihr das nicht kennen solltet. Erstens: Glückwunsch. Zweitens: das ist eine „Stars, Lifestyle & More“-Sendung auf ProSieben. Es ist so interessant wie es sich anhört. Ich bin vielleicht auch nicht die Zielgruppe, aber wie man sich als Frau darüber freuen kann, wenn eine andere (vielleicht etwas prominentere) Frau (Weib, Zarte, Schnecke, Babie, Puppe, Schnitte, Schwanzlose, Perle, Tucke, Schnalle, mit freundlicher Unterstützung von „wie-sagt-man-noch.de“) irgendeinen Makel hat? Die Off-Sprecherin sagt dann immer sowas wie „Aufatmen, liebe Frauen, auch Heidi Klum ist nicht perfekt!“. Haha, ja, danke „red!“, das wusste ich schon. Sie ist karrieregeil, aufgedreht, gierig und laut. Achso, das meintest du nicht, „red!“? Oh, sie sieht ungeschminkt manchmal ungeil aus. Okay. Das ist also Heidi ihr Makel. Ist das jetzt dieser berühmte Zeitpunkt, an dem die Hausfrauen vor dem Fernseher kreischend eine Laola-Welle machen? Hurra, nicht nur wir haben Cellulite? Heidi Klum ist auch nur ein, mh, „Mensch“? Hm.

Und wieso bin ich hilflos? Ganz einfach. Die Fernbedienung liegt nämlich da, wo sie meistens liegt: da wo man sie nicht findet. Deswegen kann ich nicht umschalten. Logisch. Und weil der Laptop auf meinem Schoß liegt, fällt mir das Aufstehen und manuell umschalten gleich doppelt schwer. Kommt danach wenigstens was Vernünftiges? Von mir aus auch Stefan Raab, der ist manchmal ganz ok! Oder Pastewka! Oder war der bei Sat1? Gerade kommt Werbung für Haarzeug. Hoffentlich gibt es gleich einen Stromausfall oder sowas. Hilfe!


1 Antwort auf “Und „Hilfslosigkeit“ heißt „neputinta“. Auf rumänisch.”


  1. 1 Jaanika 08. Januar 2010 um 14:26 Uhr

    Nein, die Menschen sind nicht perfekt, sie sind Menschen. Was hast du eigentlich mit rumänisch zu tun? Jede weitere Sprache ist ja sinnvoll, aber… Auch wenn die Ordnung nur so lange, bis jemand hinter dir aufgeräumt hat, sie dein Freund war – es ist Zeit, selbst die Verantwortung zu übernehmen!

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