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„Die PARTEI“ ist keine Partei mehr

Martin Sonneborn - Foto: dpaEin rabenschwarzer Tag für die gute alte Demokratie! Die Partei „Die PARTEI“ konnte auch mit ihrem Einspruch gegen die Entscheidung des Wahlleiters vom 17.07.09, die PARTEI nicht zur kommenden Bundestagswahl zuzulassen, keinen Erfolg erzielen: ihr Antrag wurde abgelehnt. Schöne Scheiße! Nachzulesen ist das alles hier und hier und hier und angucken kann man sich es hier, da brauche ich sicher nicht noch alles mit eigenen Worten ausführen. Dabei hatten Martin Sonneborn und seine basisdemokratischen Freunde noch vorgestern ihre Ernsthaftigkeit damit unterstrichen, dass sie bei der Pressekonferenz der albernen Spaßpartei von Horst Schlämmer (wir erinnern uns) vorbeischauten. Ich bin schockiert! Zum Glück bin ich da nicht allein und man wird seitens der PARTEI noch weitere rechtliche Schritte (Bundesverfassungsgericht, Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte) einreichen, damit man doch noch irgendwie zur Wahl gelassen werden kann (oder wenigstens weiter ein bisschen Aufmerksamkeit für den sehr sehr guten PARTEI-Film erregt wird).

Übrigens wurde der PARTEI damit auch die „Partei-Eigenschaft“ abgesprochen. Trotz rund 6500 Mitgliedern, neun Landesverbänden, vier Wahlteilnahmen auf Landes- und Bundesebene und der hübschsten Kanzlerkandidatin seit immer. Mist.


2 Antworten auf “„Die PARTEI“ ist keine Partei mehr”


  1. 1 Moritz 07. August 2009 um 11:12 Uhr

    Den Film werde ich mir ansehen, falls ich Anfang September in Berlin sein sollte – ist ziemlich wahrscheinlich. Die wahrscheinliche Nichtteilnahme der Partei an der Bundestagswahl habe ich trauernd und ganz in schwarz (zumindest der Aufdruck auf meinem weißen T-shirt :-D) zur Kenntnis genommen. Wünsche ihr aber noch viel Glück, dass es vllt. doch noch irgendwie klappt – die Mauer muss her!

  2. 2 Lupe, der Satire-Blog 07. August 2009 um 23:47 Uhr

    wirklich höchst ärgerlich. wie wäre es mit einer sammelklage? wie ich hörte, soll ed fagan dringend geld brauchen. und wenn die partei-mitglieder zusammen mit der kessen bayerin st.pauli, oder wie die heisst, klagen täte, so könnten beide wieder zur wahl antreten.

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