Das „Ting Tings“-Ding

Ich gebe es zu. Ich war im Blöd-Markt und habe etwa 20€ dort gelassen. Eigentlich war ich nur dort, um mir das sehr tolle Knobelspiel "Picross DS" zu kaufen, das gibt es im örtlichen Blöd-Markt nämlich für läppische 10 Euronen. Aber wieder zurück zum eigentlichen Thema: ich höre ja sehr gern und sehr viel Radio. Zum Einschlafen höre ich oft "Plan B" auf Einslive, Samstag-Nachmittag lausche ich nicht selten "LIGA live" auf WDR2. Und Leute, die oft Radio hören, werden in der letzten Zeit an einem Song nicht drumherum gekommen sein: "That’s not my name" von den Ting Tings.

Erstmal: die haben ja mal einen extrem blöden Namen. Schreiben geht ja noch, aber sprecht das bitte mal aus. Klingt extrem blöd. Na ja, auf jeden Fall lag dann da so ihre CD für 9,99€ herum. So ganz stimmt das jetzt aber auch wieder nicht, denn davor stand exat die selbe CD für 12,99€ noch einmal. Da war wohl wieder ein Blöd-Markt-Praktikant zu blöd fürs Etikieren. Tststs. Nichtsdestotrotz, ich hab mir die CD dann einfach mal erworben, auch, weil es keine einzige der von mir gesuchten CDs gab (The Go Find, Kilians, M.I.A.). Und natürlich, weil mir "Great DJ" so gut gefällt. Läuft jetzt auch öfters im Radio.

Ting Tings
Das Album der zwei Briten heißt "We Started Nothing". Und das ist ja mal eine dreiste Lüge. Immerhin gehört die CD jetzt zu den CDs, bei denen ich erklären muss, dass ich mir sie selbst gekauft habe und sie kein falsches Geschenk war. Aber irgendwo schämt man sich dann doch für sowas, denn die passen nicht so wirklich in meine Musiksammlung. Und, nun ja, wie soll ich es sagen; die Ting Tings sind mehr so eine Mädchen-Band habe ich das Gefühl. Aber die Beats gefallen mir. Und die Stimme von der Ting Tings-Frau.

Die Leichtigkeit, die sich durch das gesamte Album zieht, ist sehr schön. Außerdem besitzt jedes Lied einen gewissen "Mit-Wipp-Effekt" und nach einiger Zeit singt man dann sogar die Lieder mit, deren Texte man nicht kennt. Und dann fühle ich mich um einige Jahre zurückversetzt, hach ja, damals, als ich den Gassenhauer "Sexbomb" vom guten Tom Jones gesungen habe. Okay, ich habe "yua mei sechsbom" gesungen, aber das ist ja egal. Und inzwischen habe ich auch die große Kunst des Lesens erlernt und das Booklet der Ting Tings-CD beinhaltet neben einem wirren Mix aus bunten Farben und Kuddelmuddel auch die Texte der zweiköpfigen Combo.

Kurzum: "We Started Nothing" ist eine massenkomplitable und dennoch erfrischende Mischung aus Pop, Punk und Elektronik. Außerdem versetzt sie den Hörer gleich in gute Laune. Und das kann jetzt, wo der Herbst an der Tür klopft, nicht wirklich schaden.

The Ting Tings – We Started Nothing

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1 Antwort auf “Das „Ting Tings“-Ding”


  1. 1 The Ting Tings - We Started Nothing (Album) Pingback am 15. Februar 2009 um 12:32 Uhr

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