Der Mond ist zu schwach

Ich frage mich, ob jede deutsche Großstadt jemanden damit beauftragt hat, am frühen Abend die Straßenlaternen anzuknipsen – oder ob dies elektronisch erledigt wird. Sollte es diesen Beruf wirklich geben, dann wäre ich gern der Straßenlaternenanknipser meiner grauen Stadt. Niemand wird mir ausreden können, dass die Vorstellung, Verantwortung für all das Erhellende im Dunkel zu tragen, nicht einfach wunderbar ist. Das kleine Arbeitszimmer käme ohne Schnickschnack aus. Reduziert auf Fenster, ein paar wichtige Knöpfe und eine Kaffeemaschine. All die Kieselsteinwege hätte man im Blick und dann ginge es darum, abzuwägen. Würden sich zwei alte Schulfreunde noch wiedererkennen, wenn sie sich nun zufällig begegnen würden? Kann man sich noch auf die Parkbank setzen und einen heiteren Roman lesen? Schaffst es der Greis noch, auf den Boden zu sehen, um mit seinem Holzhelfer keine Schnecken oder Nashornkäfer zu zerquetschen? Gewiss, ein bisschen Stress wäre tagtäglich mein Kumpane: schalte ich das Licht zu früh ein, verschwende ich kostbaren Strom und die Leute würden rufen „Oh, so eine Verschwendung, der kostbare Strom!“. Warte ich zu lange, sind es dieselben, die dann aber mitzuteilen wüssten: „Hülfe, Hülfe, ich kann nichts mehr sehen, ja macht doch mal einer was!“. Und Schludern wäre strengstens verboten, da die Menschen das Licht lieben. Die Gesellschaft braucht es wie jährliche Fußmassagen, Überraschungsbeilagen in Cornflakes-Packungen oder Blondinenwitze. Und jetzt möge keiner sagen, dass diese Vergleiche humpeln und hinken. Ich bin mir sicher; würde ich meine Arbeit als Straßenlaternenanknipser nicht fehlerfrei und sympathisch erledigen, käme es ganz schnell zu einem Blitzcomeback der Montagsdemonstration.

Die Straßenlaternenlichtjünger hätten dann alles dabei: Trillerpfeiffen, grimmige Gesichter und die charakteristischen Plakate und Hochhaltschilder, auf denen dann witzig-freche Sätze und Forderungen stehen würden. Meine Fantasie hat spontan ein paar mögliche Plakatsprüche auf Lager: „Das Licht der Welt droht zu erlischen – in der Goethestraße ist es schon soweit!“ oder „Nachtsicht ist besser als Nachsicht“ oder „Dunkelheit tötet!“ oder „Mehr Glühwürmchen für unseren Bezirk!“ oder „Da geht uns (k)ein Licht auf!“ oder „Du Straßenlaternenhorst, wir wollen Lichter!“ oder „Leck uns doch am Arsch! Oder kannst du ihn nicht mehr sehen?“ (ein paar vulgäre Demonstranten sind schließlich immer dabei!). Herrje, was ich da so aus meinem Zylinder zaubere. Aber zu brenndenen Fakeln und bösen Leserbriefen in Lokalzeitschriften muss es natürlich nicht kommen. Konzentration am Arbeitsplatz wäre gefordert – und für den Stress hätte ich ja Kaffee. Und ja, von mir aus wäre der Kaffee meine einzige Vergütung für diese wunderbare Arbeit. Zu Beginn könnte mir ja der Vorgänger mit ein paar Tipps den Weg zum richtigen Lampenanknipsen ausleuchten. Ab wann gefährdet eine Straßenlaterne nicht mehr den gemütlichen Blick auf den Sonnenuntergang? Oh, Verzeihung, diese Frage nach dem richtigen Knopfdruck stelle ich nun zum wiederholten Male, aber sie ist nun einmal die Quintessenz des schönsten Berufs der Welt. Knips, Licht an.

Wie automatisch reißen die Menschen die Arme in die Luft, können ihr Alltagsglück kaum fassen und erfreuen sich am neuen Sichtgewinn. Ich schaue ihnen rauchend beim Freuen zu. Und der Straßenlaternenanknipser sprach: es werde Licht. Knips.

Kein Sitzplatz im Regionalexpress nach Münster

Um mich wieder daran zu erinnern, wieso ich zum dritten Mal innerhalb einer Woche in diesem Zug sitze, krame ich eilig ihr Foto aus meiner Tasche hervor. Was folgt, ist ein Lächeln.

Auch mag ich die deutsche Bahn. Zugverspätungen sind nicht so häufig, wie drittklassige Kabarettisten es gerne hätten und die ach so lustigen englischen Durchsagen bekomme ich im Regionalexpress nach Münster nicht zu hören; der Ansagemann spricht hier nur Deutsch. Nächster Halt: Bochum-Wattenscheid. Ausstieg in Fahrtrichtung links. Bisher haben mich Züge noch immer dahin gefahren, wo es besser war – das weiß ich sehr zu schätzen. Der Herr neben mir riecht sehr stark, ich wünsche mir spontan einen Schnupfen oder eine Nasennebenhöhlenentzündung, aber auch das gehört zum Zugfahren dazu. Dass sein Körper Beachtung einfordert und seine Schweißdrüsen schreien „Hey, hier, seht und riecht! Dieser Körper wurde gefordert und genutzt, ganz fleißig war sein Wirt! Riecht der Arbeit Lohn!“ – geschenkt. Irgendwann stinkt einjeder. Aber bitte verzeiht mir, dass ich nun selbst zum dritten Todesurteil der Bahnfahrtberichterstattung gegriffen habe: der Beschreibung der Mitfahrenden. Viele sind der Meinung, sie hätten auf ihrer Reise den verrücktesten Sitznachbarn der Sitznachbarngeschichte getroffen, aber natürlich irren sie. Eine Dame, die sich beim Einstieg in Mülheim an der Ruhr für einen Rülpser nicht entschuldigt hat, ist nicht nacherzählenswert. Auch wenn besagte Dritteklassekabarettisten ihr Programm gerne ebenso eröffnen. Hey Zwechfelle, kennt ihr das, wenn ihr im Zug sitzt und dann hört da so ein Rotzlöffel laut mit seinem Handy Musik? Sprotzaarrghhuuuuh. Ich möchte nicht, dass jemand, der Geld von mir erhält, nur Dinge erzählt, die ich schon kenne. Ein bestätigtes Klischee unterhält nur beim Selbstentdecken.

Ich wühle noch ein bisschen in meiner Tasche, teste die Reaktion auf ein langsames Öffnen der Colaflasche. Zischhh. Der Effekt verpufft, alle um mich herum sind mit der eigenen Trostlosigkeit beschäftigt. Niemand hustet, keiner diskutiert über Sarrazin und ich bin allein. Kratze mich kurz am Kopf, dann im Schritt, beendet wird das Rundumkratzen schließlich am dreitätigenbärtigen Hals. Kratz kratz, grübel grübel. Im Zugmülleimer suche ich spontan das Glück, finde es aber nicht, wie so oft. Werfe ein zerknülltes Papierknäul hinein. Wühle dann in meinem Kopf nach zeitvertreibenden Gedanken. Überlege, ob ich die Welt retten soll oder die Welt vor mir. Was soll ich aus mir machen? Beschließe einen Mittelweg. In zahlreichen Gesprächen mit Älteren habe ich erfahren, dass ich noch ganz am Anfang meines Lebens stehe und manch eine Tür auf mich warten würde. Ich kann nur hoffen, dass mich der glückliche Zufall an einem guten Tag besucht, sonst verschlafe ich ihn und bleibe auf ewig lebensgeschichtenlos. Doch manchmal, da klingelt der Zufall bereits an meiner Tür, noch seltener öffne ich sie dann sogar und begrüße ihn freundlich den Gast mit einem flotten Spruch. So krame ich wieder ihr Foto hervor. Ja, richtig fühlt es sich an und gut. Gleich aber brauche ich es nicht mehr, dann steige ich aus. Ja, aussteigen ist dort schöner als Einsteigen.

Schön, wenn man liebt, was Sven Regener einem gibt

Das Video ist „nur“ ein Puzzle von Szenen aus „Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe“, doch neben dem Soundtrack kann ich auch den Film uneingeschränkt für eure DVD-Sammlungen vorschlagen. Früher habe ich mal gesagt, dass ich zwar wüsste, dass Element of Crime gute Musik machen würden, ich mich aber zu jung dafür fühle. Alteleutemelancholiescheiß und so. Nun finde ich den aber ziemlich knorke. Und das kann ich schön mit einem Zitat aus oben genannten Film garnieren: „Ich bin zu alt für mein Alter“. Mist?


Mein Nachbar, die Bestie

Hallo Gesellschaft. Verzeihung. Ich muss jetzt kurz gute Launen und grinsende Gesichter gefährden, aber bitte das hier mal angucken:


Schon eine Leistung, Herr Rechtsanwalt, wenn der schrecklichste Mensch bei „Markus Lanz“ mal nicht der Gastgeber selbst ist. Und ich möchte die Nazikeule heute ausnahmsweise mal nicht schwingen, aber was die Dame da am Ende des Beitrages zeigt, ist ebenfalls sehr gruselig.

Mer­ce­des­nacht­ge­wandgewinnspielergebnisverkündung

Ich schlüp­fe in mein sil­ber­nes Mer­ce­des­nacht­ge­wand, lege mich in mein eta­gen­lo­ses Hoch­bett und schaue hin­aus auf die Fel­der und end­li­chen Wei­ten.

Die Älteren erinnern sich sicher: dieser Satz stammt aus der sehr, sehr guten Kurzgeschichte „Wale ändern nichts, sonst wären sie verboten“. Angeregt durch einen Kommentar von Charlotte, die von mir verlangte, doch einmal das „Mer­ce­des­nacht­ge­wand“ zu malen, rief ich zu einem Wettbewerb auf: ich kann nicht zeichnen, deswegen sollten meine treuen, künstlerisch hochbegabten Leser diese Aufgabe übernehmen. Und nun, nun verkünde ich feierlich und nicht ohne Stolz das Ende dieses Wettbewerbs! Die beste (und bisher einzige) eingesandte Zeichnung hat gewonnen! Sie stammt von Charlottes Schwester, deren Namen mir leider nicht bekannt ist. Sie heißt vielleicht Anne oder Lisa oder Rosemarie, aber das sind nur Vermutungen – reiche ich aber noch nach. Bis dahin feiern wir alle gemeinsam das Gewinnerbild des Mercedesnachgewands! Glückwunsch! Der Preis bleibt zwar geheim, ist aber auf dem Weg. Ich schwöre! Gute Nacht.


(hier klicken für große Ansicht)

(Übrigens sind alle Leser hiermit dazu aufgerufen, zu jedem meiner Texte irgendwas zu malen oder zu basteln. Würde mich freuen. Meine Kurzgeschichten bieten sicherlich genug Vorlagen. Gibt dann vielleicht auch Preise, zum Beispiel ganz viel Geld, eine witzige CD oder meine alte Handynummer. Viel Glück und Danke! Zeichnungen, Liebesbriefe und Ähnliches bitte wie gewohnt an zeno91@gmx.de)

Im Sozialismus hätten immer alle genug zu rauchen

Es roch nach Hund. Ist dies der Großstadtgeruch oder bin ich hier falsch? Das schlechte Wetter erschwerte mir den Fußweg zu meiner Arbeitsstelle ein wenig, doch ich fühlte mich davon nicht gestört. Im Gegenteil. Der Wind föhnte meine ungekämmten Haare zu einer schicken Frisur, die ich lediglich ab und an durch einen Blick in die Schaufenster korrigieren musste. Man hätte fast vermuten können, ich hätte geduscht. Zigarettensuchtbedingt legte ich eine Pause ein und stellte mich unter. Seit ein paar Tagen rauche ich Pall Mall. Neulich sah ich einen französischen Film, der doppelt so alt war wie ich – und dort hatten die Darsteller Zigaretten, die doppelt so dick zu sein schienen wie die, die ich in viel zu kurzen Intervallen aus meiner teuren, roten Packbox fummelte. Außerdem war rauchen damals noch cool und sogar die schönen Frauen taten es. Schnell wusch ich den Neid von mir, suchte Ablenkung. Rechts neben mir ein Meer aus Klingelschildern. Allerweltsnamen, türkische Namen, zwei bemitleidenswerte Familien mit Doppelnamen, ein Lichtschalter. Links von mir ein Geschäft mit Hochzeitskleidern. Teuer, weiß, unansehnlich. Französinnen aus den 60ern hätten sich darauf nicht eingelassen. Ich schaute in den Laden hinein. Eine runde, ungesunde Frau saß auf einem Holzschemel und starrte in den Regen. Eine gemütliche Arbeit: meistens rumsitzen, manchmal Frauen in Kleidern sagen, dass sie gut aussehen. Zu ihr hat das wohl lange niemand mehr gesagt. Ich klopfte, winkte aufmunternd und weil die Hochzeitskleiderfrau mich nicht auf einen Kaffee einlud, fütterte ich ihren Briefkasten mit einem Zigarettenstummel. Die Arbeit ruft, ich muss dem Ruf folgen.

Vor zehn Minuten hätte ich im Büro erscheinen müssen. Der Herr mit dem Zwirbelbart und die Dame mit der Handtasche aus Schmetterlingsflügeln sitzen bestimmt bereits auf ihren Ledersesseln, reißen Briefe auf und murmeln Sachen wie: „Na, wo wohl der Herr Fleur bleibt, vielleicht hat der Wind ihn fortgeweht, ahaha!“ oder „Verspätet sich mal wieder; hat wohl seine Hose nicht gefunden!“. Ich verachte sie aber nicht nur für ihren Humor. Wie sie mich jeden Tag nur durch ihre Blicke wissen ließen, dass sie es kaum erwarten können, dass man mich rauswerfe und ich mich endlich zu den Bahnhofspennern legen müsste. Natürlich ahnen sie nicht, dass die Bahnhofspenner die richtigen Gewinner beim Verlieren sind. Zwirbelbart und Handtaschendame würden alles dafür geben, wären sie auch einmal nur so frei1. Manchmal wünsche ich mir, die beiden würden im Lotto gewinnen und dann den Job schmeißen. Sie könnten dann in die Karibik und Skifahren in Österreich und Golf spielen mit Prominenten und Handtaschendame könnte ihre klobigen Finger mit einer Mandarinennagelfeile schönschmirgeln. Dann wäre Besserung in Sicht, aber auch nur vielleicht, denn sicher würden die zwei durch ähnlich Gestrickte ersetzt. Der Hass hat viele Gesichter. Ich wäre schon mit einem einzigen zufrieden.

Völlig nass vom Geplästere2 erreiche ich mit einer gemütlichen Verspätung das lausige, graue Büro. Handtaschendame rührt in ihrem Fencheltee, Zwirbelbart legt seine Briefe beiseite und lacht mich an: „Na, Fleur, Regenjacke nicht gefunden?“ Leider doch, Zwirbelbart, leider doch.

  1. Frei nach: Rocko Schamoni - Gegen den Staat (Du siehst die Penner dort am Hauptbahnhof / Sie leben frei und ihnen kommt keiner doof / Traurig fährst du im Benz an ihnen vorbei / Du würdest alles geben / wärst auch nur einmal so frei)
  2. plästern“, Krieewelsch für „regnen“

Immer wieder Müll


Lalala ist das neue Lalelu

Jazz, Jazz, Jazz, yeah; Jazz finde ich grundsätzlich ganz gut. Gestern Abend war Jazz. Heute aber ist Alltag in E-Mol. Für die leeren Bierflaschen benötige ich vier große REWE-Tüten. Da sich in vielen Flaschen noch ein ungetrunkener Halbschluck befindet, sammelt sich an den Tütenböden eine cremige Suppe aus Restgebräu und Speichel. Ich würde mir sofort einen Chemiebaukasten kaufen, wenn dieser mir speichelanalytisch dabei helfen würde, die Nichtaustrinker des billigen Krefelder Bieres ausfindig zu machen. Der Baukastenriese „Kosmos“ könnte diese Marktlücke füllen und endlich eine Experimentebox für Erwachsene auf den pulsierenden Chemiebaukastenmarkt bringen. Darin enthalten: ein Promilletester, basierend auf Alufolie und Schwefel. (Wie das genau funktionieren könnte, weiß ich nicht, ich habe Chemie nach der neunten Klasse abgewählt.) Auch dabei: eine Backanleitung für Dinkelplätzchen, die im weiblichen Körper für eine Schwangerschaft sorgen. Und mein Speicheltest für Restgebräu jeder Art, der wäre natürlich auch im Chemiebaukasten für Erwachsene dabei, klar. Selbst wenn man Dinkel unlecker findet oder nur austrinkende Freunde hat, ich bin mir sicher, dass ich hier gerade eine Marktlücke aufgespalten habe. „Kosmos“ würde, höhö, astronomisch viel Geld damit verdienen und auch das Image des Chemiebaukastens wäre endgültig gerettet. Denn jeder weiß, dass nur Arschlocheltern ihren Kindern das „große Kosmos-Chemielabor „zumuten. Damit der Kleine nicht dauernd Super RTL guckt, sondern auch mal was Lehrreiches macht, jaja; auf geht’s, Jugend-Forscht-Gewinner von 1973, rettet die Kinderspielzeugwelt! Aber es ist nun mal so, dass Pipetten, Siedestäbe und Messbecher für Neunjährige so interessant sind wie Bausparverträge. Und Neunjährige, die das anders sehen, gucken meiner Ansicht nach viel zu wenig Super RTL.

Herrje, jetzt bin ich sehr weit von der eigentlichen Geschichte weggedriftet. Die Älteren werden sich erinnern: ursprünglich ging es in diesem Text mal darum, wie ich Pfandflaschen wegbringen wollte. Und es dann auch tat, so wie es eine alte Marotte von mir ist, Dinge, die ich begonnen habe, auch zu Ende zu führen. Jeder hat eben so seine Macken; manch einer lutscht Zuckerwürfel, ich mache Sachen zu Ende. Und so schlenderte ich mit vier großen REWE-Tüten in zwei Armen die Straße herunter und bemühte mich, in Jogginghose und dreckigem T-Shirt nicht allzu sehr auszusehen wie jemand, der aussieht wie einer, der regelmäßig in Jogginghose und dreckigem T-Shirt vier große REWE-Tüten voll mit leerem Bier wegbringt, was sehr schwierig ist, wenn man Jogginghose, dreckiges T-Shirt und vier große REWE-Tüten voll mit leerem Bier trägt. (Satz des Jahres.) Ich tauschte die Flaschen gegen einen Zettel ein, den ich dann an der Kasse bei REWE-Fachkraft Günther gegen Geld weitervertauschen konnte, welches dann in dickmachendes Essen investiert worden ist. Ich fühlte mich ein wenig wie Hans im Glück. Und das Glück, ich schien ihm ein guter Wirt gewesen zu sein: auf dem Rückweg fand ich eine kleine Pappschachtel, mit zwei Zigaretten und einem Feuerzeug in sich. So ein witziger Zufall, exakt so eine hatte ich auf dem Hinweg verloren. So konnte ich mich zu Hause entspannt und beglückt der Couch hingeben, wo ich nun immer noch liege. Ein bisschen Musik wäre jetzt fein. Jazz! Jazz, yeah; Jazz finde ich grundsätzlich ganz gut.